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::: 6. Mai, 03:10 Uhr
Unmöglich, einzuschlafen, unmöglich, wach zu bleiben. Die Zeit in meinem Körper und die äußere Zeit stimmen nicht mehr überein.
Bin heute schon wieder nicht zur Schule gegangen. Keiner ruft an, keiner merkt, dass ich nicht da bin. :::

Mikke steht kurz vor dem Abitur. Nach außen wirkt er wie ein ganz normaler Teenager. Er hat eine Freundin, engagiert sich für die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten und kümmert sich aufopfernd um Sverre, der am Down-Syndrom leidet. Doch was wirklich in Mikke vorgeht, ahnt niemand in seinem Umfeld. Er zieht sich immer mehr zurück. Bis er keinen Ausweg mehr sieht ...

In kurzen Gedanken- und Gefühlsfragmenten schreibt die mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete Norwegerin Marit Kaldhol über einen Jungen, seine Depression und die Reaktionen seines Umfelds.


Nominiert von der Jugendjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013

Aufgenommen in "Die Besten 7" April 2012

Ausgezeichnet als Buch des Monats März 2012 von Jugendbuch-Couch.de


Marit Kaldhol gibt in ihrem Jugendroman dem Jungen Raum für seine Empfindungen, in einer Sprache, die lyrisch verknappt immer nur seine Gefühle reflektiert und damit seine ausweglose Einsamkeit, in der er seine Umwelt kaum real wahrnimmt.
Süddeutsche Zeitung

Ich halte das hier für eines der besten Jugendbücher dieses Jahres und ich bin mir sicher, dass es im Herbst zu den Nominierten des nächsten Jugendliteraturpreises gehört. Ganz ganz tolles Buch, ganz eingängig, große Literatur.
Deutschlandradio Kultur

Eine sehr, sehr berührende und sehr authentische Geschichte.
Deutschlandfunk, Die Besten 7

Die Autorin verharmlost nicht, klagt aber auch nicht an. Sie lässt Zweifel und Trauer spüren, doch zwischen all den düsteren Gedanken blitzt immer wieder der wichtigste auf: Das Leben lohnt sich!
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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