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Die Künstlerin Ingrid Godon hat sich von alten Familienfotos inspirieren lassen und dreiunddreißig bewegende, teils verstörende Porträts geschaffen. Sie legt sorgsam verborgene Gedanken, Gefühle und Schatten in die Blicke der Porträtierten. Man wird unwiderstehlich hineingesogen in diese merkwürdig weit auseinander stehenden Augen, die mittlerweile Godons Markenzeichen sind. Man muss genau hinschauen. Hinter jedem Porträt liegen Geschichten verborgen, die darauf warten, erzählt zu werden.

Toon Tellegen suchte und fand seine eigenen Geschichten hinter diesen Gesichtern. In meisterhaften „Ich wünschte“-Stücken erzählt er, was die Bilder ihm einflüstern, eins geworden mit so einem Jungen und so einem Mädchen, das sich etwas wünscht oder eben gerade nicht. „Echte Unergründlichkeit ist selten“, lässt er einen von ihnen sehr passend sagen. Und: „Ich wünschte, ich hätte mehr Mut … Gewöhnlicher Mut, kein Heldenmut oder Übermut. Alltäglicher Mut.“ Träumereien, Gedankenflüsse, aufgeschrieben in seinem unverwechselbaren Stil, geben den Ängsten, dem Zorn, den Sehnsüchten und dem wehmütigen Staunen in den Augen der Porträtierten eine ganz besondere Sprache.


  Die Produktion dieses Buches wurde
  vom Flämischen Literaturfonds
  gefördert. 
 

  Die Übersetzung dieses Buches wurde
  von der niederländischen Stiftung für Literatur
  gefördert.


Nominiert von der Kritikerjury, Sparte Kinderbuch, für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013

Aufgenommen in "Die Besten 7" November 2012


Ich wünschte, erschienen bei mixtvision, ist große Kunst in Porträts und knappen Texten - ideal für Kinder, Erwachsene und Sammler.
3sat Kulturzeit

Ein außergewöhnliches Buch. Nicht nur was die edle und liebevolle Ausstattung betrifft, die ganz zum Konzept des Verlags passt, der stets nach besonderen Büchern Ausschau hält, sondern weil es Berührt- und Abgestoßensein bündelt zu einer ganz subtilen Leseerfahrung.
Süddeutsche Zeitung

Ich glaube das ist ein Thema, was Kinder sehr berührt … so was wie Miniaturen, ein Anlass um immer wieder in bestimmten Momenten mit Kindern ins Gespräch zu kommen.
Deutschlandfunk, Die Besten 7

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